Schlagwort: Klaas Zwart

OPEN Class: Qualifying in Assen – Gerstl erneut auf Pole Position

Ingo Gerstl on track in Assen 2017.

Nach dem Horrorcrash während des freien Trainings am Morgen, wird Klaas Zwart (Team Ascari) bei den „Gamma Racing Days“ in Assen nicht mehr zum Einsatz kommen. Glücklicherweise trug der Lokalmatador bei seinem schweren Unfall vor Heimpublikum keine Verletzungen davon.  Damit bleiben im Qualifying zwei OPEN Class Fahrer im BOSS GP Startfeld übrig. Bernd Herndlhofer (H&A Racing) hatte die Rennen in Assen aus technischen Gründen bereits im Vorfeld absagen müssen. Damit kommt es nun zum Duell um die Podiumsspitze zwischen Ingo Gerstl (Team Top Speed) und Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team).

Abgesehen von Klaarts Ausscheiden nach dem freien Training verlief das BOSS GP Qualifying der „Gamma Racing Days“ reibungslos. Herausforderung für die Fahrer boten die Witterungsbedingungen: Sonne und leichter Regen wechselten sich im Verlauf des Vormittags immer wieder ab. Pünktlich zum Beginn des Qualifyings prasselten schließlich wieder Regentropfen auf die Strecke. Herausforderung für die Fahrer war es, das beste Setup für diese Bedingungen zu finden.

Ingo Gerstl zog es als ersten Fahrer des gesamten Startfeldes auf die 4,555 km lange Strecke. In seinem Toro Rosso STR1 zeigte er eine ebenso souveräne wie schnelle Leistung und sicherte sich damit unangefochten die Pole Position. Seine schnellste Runde absolvierte der Österreicher in Runde 6 mit 1:23,228 min. Wolfgang Jaksch folgte ihm mit deutlichem Abstand und einer Bestrundenzeit von 1:31,272 in seinem Super Aguri SA06. Nichtsdestotrotz verbesserte der Deutsche seine Bestzeit aus dem freien Training noch einmal. Gerstl absolvierte insgesamt sieben Runden auf der Strecke, Jaksch sechs Runden.

Wolfgang Jaksch on track in Assen 2017 with his Super Aguri SA06.

Wolfgang Jaksch auf der Strecke in Assen 2017 mit seinem Super Aguri SA06.

 

Die Ergebnisse des Qualifyings in Assen 2017:

Position Nr. Name Nat. Team Auto Schnellste Runde (min) In Abstand Runden gesamt km/h
1 1 Ingo Gerstl AUT Top Speed Toro Rosso STR1 F1 1:23,228 6 7 197,03
2 26 Wolfgang Jaksch GER F Xtreme Racing Team Super Aguri SA06 F1 1:31,272 5  8,044 6 179,66

 

Beide BOSS GP Klassen – OPEN und FORMULA Class – werden getrennt voneinander gewertet. Das Starterfeld von nun 14 Fahrern geht jedoch auch im Rennen zusammen auf die Strecke. Gerstl hat dabei einmal mehr im Saisonverlauf die Pole Position inne, gefolgt von den FORMULA Class Fahrern Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), Salvatore De Plano (MM International Motorsport) und Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport). Wolfgang Jaksch startet von Position 5 im neunten Saisonrennen am Abend, welches um 17:59 Uhr auf die Strecke geht.

Startaufstellung für Rennen 1 bei den „Gamma Racing Days“  in Assen 2017:

Start grid of race 1 in Assen 2017.

MEHR:

Fotogalerie Assen 2017: bossgp.com/gallery/assen-gamma-racing-days

FORMULA Class: Qualifying “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/formula-class-qualifying-in-assen-ledermair-schnellster-formula-fahrer

OPEN Class: Freies Training „Gamma Racing Days“ in Assen 2017: bossgp.com/de/open-class-freies-training-endet-mit-schwerem-unfall-von-zwart

OPEN Class: Startliste “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/open-class-startliste-fuer-die-gamma-racing-days-in-assen-ned-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

05/08/2017

OPEN Class: Freies Training endet mit schwerem Unfall von Zwart

Vier Fahrer hatten sich für die die BOSS GP Open Class bei den „Gamma Racing Days“ in Assen (NED) registriert. Die Saisonrennen 9 und 10 werden am ersten Augustwochenende auf der Rennstrecke im Nordosten der Niederlande ausgetragen. In einem vollgepackten Programmablauf für das Wochenende stand dieses Mal nur eine einzige Trainingseinheit für Samstag, den 5. August, um 9:31 Uhr auf dem Plan. Diese endete mit einem schweren Unfall von Klaas Zwart.

Beide BOSS GP Klassen – OPEN und FORMULA Class – gehen auch im freien Training zusammen auf die Strecke. Ingo Gerstl (Team Top Speed), Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team) und Klaas Zwart (Team Ascari) starteten in Assen in der OPEN Class,  Bernd Herndlhofer (H&A Racing) hatte seine Rennteilnahme bereits vor seiner Anreise nach Assen absagen müssen, Grund dafür waren technische Probleme seines Arrows A22. Die Witterungsbedingungen in Assen zum freien Training am Samstagmorgen waren gut: 18°, bewölkt, aber trocken.

Die Trainings-Session kam nur langsam ins Laufen. Gleich zwei Mal musste das Fahrerfeld die Geschwindigkeit in der Anfangsphase aufgrund zweier Dreher und anschließender Bergung (‚PETER‘ (Team Ray Ban) und Wolfgang Jordan (H&A Racing Team)) drosseln. Als die Strecke schließlich freigegeben war, zog das Fahrerfeld das Tempo an und testete die 4,555 km lange Strecke ordentlich aus. Ingo Gerstl lieferte die schnellste Rundenzeit mit 1:18,263 min in seinem Toro Rosso STR1. Mit dieser Spitzenzeit fuhr der Österreicher einen neuen Streckenrekord in Assen – die bis dato gültige Bestrundenzeit lag bei 1:18,765. Da offizielle Streckenrekorde allerdings nur während eines Rennens erzielt werden können, nicht aber während Trainingssessions oder Qualifyings, bleibt diese Fabelzeit von Gerstl ein inoffizieller Rekord. Wolfgang Jaksch folgte ihm als zweitschnellster Fahrer der OPEN Class, passierte die Ziellinie allerdings mit deutlichem Abstand auf den Österreicher. Jaksch fuhr die beste Runde mit seinem Super Aguri SA06 in 1:33,210.

 

Klaas Zwart (r.) on track in Assen 2017.

Klaas Zwart (r.) vor Ingo Gerstl (l.) auf der Strecke in Assen 2017.

 

Einen denkbar schlechten Tag erwischte Klaas Zwart, und das ausgerechnet vor seinem Heimpublikum. Während eines Überholmanövers (Marc Fagionatto, Team Zig Zag, FORMULA Class), sieben Minuten vor Ende der regulären Trainingszeit, katapultierte es den Holländer von der Strecke. Bei vollem Tempo kollidierte Zwart erst frontal mit einer Mauer im Eingangsbereich der Ziellinie, anschließend fing sein Jaguar R5 auch noch Feuer. Glücklicherweise trug der Holländer keinerlei Verletzungen aus diesem Horrorcrash davon. Sein Wagen wurde in Teilen stark zerstört und war anschließend nicht mehr fahrtüchtig. „Ich verspüre pure Frustration“, erklärte Zwart uns nach dem Unfall. „Ich habe ihn überholt, vermutlich hat er mich nicht gesehen. Ich habe einen Schlag verspürt und dann bin ich von der Strecke geflogen. Glücklicherweise habe ich mich nicht weiter verletzt. Ich hoffe nun, dass wir das Auto gefixed bekommen.“

 

It was not a good day for Klaas Zwart in front of his home audience. While overtaking Marc Fagionatti (Team Zig Zag, FORMULA class) with still seven minutes of the practice session to go, the Dutch flew off the track, crashed into the wall at the beginning of the curve to the home stretch at high speed with his car catching fire. Luckily the Dutch wasn’t injured at the heavy crash, but his Jaguar R5 suffered serious damage. „I feel pure frustration“, Zwart told us after the crash. „I overtook him, probably he didn’t see me. I felt a hit and catapulted of the track. Luckily I’m fine, no injuries. I hope, we can fix the car.“

Das freie Training wurde nach dem Unfall von Zwart abgebrochen. Weitere Trainingseinheiten gibt es an diesem Wochenende nicht. Nächster Programmpunkt ist nun das Qualifying, welches um 13:04 Uhr startet.

Die Ergebnisse vom freien Training: 

Position Nr. Name Nat Team Auto Schnellste Runde  (min) In Abstand Runden gesamt km/h
1 1 Ingo Gerstl AUT Top Speed Toro Rosso STR1 F1 1:18,263 9 10 209,52
2 26 Wolfgang Jaksch GER F Xtreme Racing Team Super Aguri SA06 F1 1:33,210 6  14,947 8 175,93
3 66 Klaas Zwart NED Team Ascari Jaguar R5 F1 2:00,994 2  42,731 6 135,53

MEHR:

Fotogalerie Assen 2017: bossgp.com/gallery/assen-gamma-racing-days

FORMULA Class: Freies Training “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/formula-class-fruehes-ende-nach-crash-ledermair-zurueck-auf-der-strecke-und-an-der-spitze

OPEN Class: Startliste “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/open-class-startliste-fuer-die-gamma-racing-days-in-assen-ned-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

05/08/2017

OPEN CLASS: Startliste für die „Gamma Racing Days“ in Assen (NED ) steht fest

Klaas Zwart (r.) leading the grid for the first rounds at race 2 (Zolder 2017).

In wenigen Tagen findet die fünfte Station der BOSS GP Meisterschaft 2017 statt. Die Rennstrecke in Assen (NED) wird im Rahmen der „Gamma Racing Days“ Gastgeber für die Saisonrennen 9 und 10 am Wochenende des 5. und 6. August 2017 sein. Die Startliste für die Rennen steht nun fest.

17 Fahrer (FORMULA and OPEN class) haben ingesamt für die Rennen in Assen gemeldet. Fans und Zuschauer können sich also auf interessante und spannende Duelle auf der Strecke freuen. Vier Fahrer gehen in Assen in der FORMULA Class an den Start. Zurück auf der Strecke werden der Führende der OPEN class, Ingo Gerstl (Top Speed) sowie Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team), aktuell Vierter im Gesamtranking der Klasse sein. Auch Klaas Zwart (Team Ascari), der vor wenigen Wochen seine erste P1 der Saison in Zolder (BEL) einfuhr, geht in Assen auf die Strecke. Bernd Herndlhofer (H&A Racing Team) wird hingegen seine Saisonpremiere für die BOSS GP in Assen feiern. So BOSS GP Fans können sich also auf spannende Rennen und Duelle zwischen den OPEN Class Startern in Assen freuen.

Die Startliste der OPEN Class bei den „Gamma Racing Days“ in Assen:

Start-No. Name Team Nat. Make Type
1 Ingo Gerstl Top Speed AUT Toro Rosso STR 1 F1
21 Bernd Herndlhofer H&A Racing AUT Arrows A22 F1
26 Wolfgang Jaksch F Xtreme Racing Team GER Super Aguri SA06 F1
66 Klaas Zwart Team Ascari NED Jaguar R5 F1

 

MEHR:

Die Startliste der FORMULA Class in Assen: bossgp.com/de/formula-class-startliste-fuer-die-gamma-racing-days-in-assen-ned-steht-fest

Die aktuellen Saisonergebnisse: bossgp.com/de/ergebnisse

Alle Informationen zur Rennstrecke in Assen: www.ttcircuit.com

31/07/2017

OPEN Class: Phil Stratford feiert P1-Premiere in der BOSS GP

Podium of race 2 at Zolder 2017.

Was für ein verrücktes Rennen. Wie schon am Sonnabend konnte nur ein Fahrer das Rennen in der OPEN Class auf der Strecke in Zolder beenden. Für den Sieger Phil Stratford bedeutete dies, in seiner fünfjährigen BOSS GP Historie erstmals auf dem Podium ganz oben zu stehen. 

Die beiden OPEN Class Fahrer, die für die Rennen in Zolder in ihrer Klasse gemeldet hatten, führten wir schon am Sonnabend das Fahrerfeld an. Klaas Zwart (NED, Team Ascari) startete mit seinem Jaguar R5 Cosworth 3.0 V10 von der Pole Position, gefolgt von Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing) mit seinem Benetton B197 Judd 4.0 V10.

Zwart zeigte wie schon am Vortag eine dominierende Vorstellung vom Rennstart hinweg. So führte er das Feld mit einem deutlichen Abstand vor dem Zweiten, Phil Stratford, an. Zunächst bremste allerdings eine Safety Car Phase die Fahrer für die ersten drei Rennrunden aus, nachdem Wolfgang Jordan (GER, HA Racing, Dallara GP2 Me cachrome 4.0 V8) direkt nach dem Start in Runde 1 von der Strecke gedreht war.

 

Klaas Zwart (r.) leading the grid for the first rounds at race 2 (Zolder 2017).

Klaas Zwart (r.) führte das Fahrerfeld über acht Runden an, bevor er die Strecke mit Reifenproblemen verlassen musste (Zolder 2017).

 

Nach Problemen mit seinen Vorderreifen war Zwart in Runde 8 gezwungen, seine Box aufzusuchen. Er kehrte nicht mehr auf die Strecke zurück. Seine beste Rundenzeit bis dahin hat er mit 1:16,254 min hingelegt. Dieser Bestwert blieb bis zum Rennende auch der Spitzenwert. Nach Zwarts Aussteigen war es somit Phil Stratford, der die Führung auf der Strecke in der achten Runde übernahm und diese auch bis zum Überqueren der Ziellinie in Runde 17 behielt.

Der Amerikaner war mehr als zufrieden mit seinem Rennsieg und der Podiumsspitzenplatzierung und richtete im Ziel zuerst seinen Dank an sein Team, welches „das gesamte Wochenende hindurch einen fantastischen Job gemacht hat. Hinter uns liegt eine lange Nacht, in der wir die Probleme, die wir am Vortag beim Rennen noch hatten, gelöst haben. Mein Team war großartig. Dieses Rennen heute zu gewinnen und meine erste P1-Platzierung jemals bei BOSS GP erreicht zu haben, wäre ohne sie und ihren unermüdlichen Einsatz nicht möglich gewesen.“

Es war kein einfaches Rennen für Stratford: „Die Startphase war schwierig. Mit dem Safety Car vor uns für die ersten drei Runden war es nicht einfach, die Temperatur für Reifen und Bremsen optimal zu halten. Doch wir haben das gut hinbekommen und sind anschließend ein großartiges Rennen gefahren.“ Überhaupt das erste Mal in seiner persönlichen BOSS GP Geschichte fuhr Stratford das Fahrerfeld an, nachdem Zwart aus dem Rennen ausgestiegen war. „Ich erinnere mich noch sehr gut an mein allererstes BOSS GP Rennen, welches ich 2012 auf Platz 22 beendete, als Letzter aller Starter. Heute nun das Rennen und meine erste P1 überhaupt zu gewinnen fühlt sich großartig an und ich bin sehr, sehr glücklich darüber. Es war eine unglaubliche Reise über die letzten Jahre hinweg bis zum heutigen Tag“, erklärte ein strahlender Stratford nach der Siegerehrung.

 

Phil Stratford and his team in Zolder 2017.

Phil Stratford und sein Team in Zolder 2017.

 

Ein Blick auf die Gesamtwertung der OPEN Class zeigt, dass sich Stratford mit seinem Sieg in Zolder auf den zweiten Rang vorgeschoben hat, auf dem er nun punktgleich mit Rinus van Kalmthout liegt; beide Fahrer haben 69 Punkte eingefahren. Vier Saisonrennen, drei Mal auf dem Podium – es ist eine gute Saisonbilanz, auf die Stratford bislang zurückschauen kann.

Nach wie vor wird die OPEN Class vom amtierenden Champion Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) angeführt, der beim „Zolder Superprix“ nicht an den Start ging. Trotzdem weist der Österreicher mit bislang 100 eingefahrenen Punkten auch weiterhin einen komfortablen Vorsprung von 31 Zählern vor den beiden Zweitplatzierten Stratford und van Kalmthout auf.

Das Gesamtergebnis des zweiten Rennens in Zolder 2017:

 

Results of race in Zolder 2017.

MEHR:

Fotogalerie Zolder 2017: bossgp.com/gallery/zolder-superprix

FORMULA Class: Rennen 2 “Zolder Superprix 2017”:

OPEN Class: Qualifying beim „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-qualifying-beim-zolder-superprix-zwart-steigt-frueh-aus

OPEN Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-stratford-und-zwart-zurueck-bei-der-boss-gp

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

OPEN Class: Rennen 1 beim „Zolder Superprix“ – Stratford verliert an Fahrt, Zwart seinen Reifen

Klaas Zwart on the track at Zolder 2017.

Einiges an Action bot das erste Rennen an diesem Wochenende beim „Zolder Superprix“ in Belgien. Beide Fahrer der OPEN Class hatten so ihre Probleme auf der Strecke.

Obgleich sowohl Klaas Zwart (Team Asacari) als auch Phil Stratford (Penn Elcom Racing) im Qualifying am Vormittag mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, versprachen die eingefahrenen Rundenzeiten beider Fahrer ein spannendes Rennen am Nachmittag. Von der Pole Position (Zwart) sowie Position 2 (Stratford) ins Rennen gehend, führten die beiden OPEN Class Fahrer das Gesamtfeld (OPEN und FORMULA Class starten gemeinsam ins Rennen) in Zolder an.

Zwart behielt vom Start hinweg in seinem Jaguar R5 Cosworth 3.0 V10 über die nächsten 15 Runden die Führung und zeigte zweifelsohne ein dominantes Rennen auf der Strecke in Belgien. Seine beste Zeit fuhr er in Runde 3 mit 1:16,002 min. Lediglich ein geplatzter Reifen kurz vor Rennende stoppte den Holländer in Runde 16. Mit 15 eingefahrenen Runden erreichte Zwart jedoch ohne Probleme die Klassifizierung (Voraussetzung: >75% der insgesamt vom Feld absolvierten Runden) und sicherte sich gleichzeitig die Podiumsspitze in der OPEN Class sowie die ersten 25 Meisterschaftspunkte der Saison 2017.

Phil Stratford preparing for the race at Zolder 2017.

Phil Stratford vor seinem ersten Rennen in Zolder 2017.

 

Unglücklich verlief das Rennen von Phil Stratford. Über zehn Runden hinweg verteidigte der von Position 2 auf die Strecke gestartete Amerikaner seine Position erfolgreich, ehe er in Runde 11 mit seinem Benetton B197 Judd 4.0 V10 in die Box musste. „Ich habe an Fahrt verloren. Wir wissen noch nicht, warum“, erklärte er, „so ist das beim Rennfahren. So etwas kann passieren.“ Stratford war zuvor seine beste Zeit in Runde 4 mit 1:21,624 gefahren.

 

Klaas Zwart overall winner of race 1 at Zolder 2017.

Klaas Zwart gewann das Gesamtpodium beim ersten Rennen in Zolder 2017.

 

Am Ende des Tages war Zwart somit der einzige OPEN Class Fahrer, der das erste Rennen beim „Zolder Superprix“ regulär beendete und in die Wertung seiner Klasse einging. Es bleibt zu hoffen, dass beide OPEN Class Fahrer beim zweiten Rennen am Sonntagmorgen (Start: 12:25 Uhr., Dauer: 20 minutes) an den Start gehen können.

Die Gesamtergebnisse von Rennen 1 in Zolder 2017:

 

Results of race 1 at Zolder 2017.

Ergebnisse Rennen 1 in Zolder 2017.

MEHR:

Fotogalerie Zolder 2017: bossgp.com/gallery/zolder-superprix

FORMULA Class: Rennen 1 “Zolder Superprix 2017”: bossgp.com/de/formula-class-race-1-beim-zolder-superprix-mahaveer-raghunathan-holt-sich-seinen-ersten-p1

OPEN Class: Qualifying beim „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-qualifying-beim-zolder-superprix-zwart-steigt-frueh-aus

OPEN Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-stratford-und-zwart-zurueck-bei-der-boss-gp

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

OPEN Class: Qualifying beim „Zolder Superprix“ – Zwart steigt früh aus

Klaas Zwart back on track in Zolder 2017.

Nach einem äußerst regnerischen Trainingstag am Freitag hielt der Samstagmorgen für das Qualifying der BOSS GP beim „Zolder Superprix“ leicht sonnige, perfekte Witterungsbedingungen bereit.

Punkt 10:20 Uhr verließen die Autos ihre Boxen. Beide Fahrer der OPEN Class konnte ihre Rundenzeiten aus dem freien Training im Qualifying deutlich verbessern. Klaas Zwart (Team Ascari) enterte die Strecke mit seinem Jaguar R5 Cosworth 3.0 V10 als Erster. Der Holländer fegte über den Asphalt und erreichte einen Rundenbestzeit von 1:14,408 min. Damit sicherte er sich nicht nur  die Pole Position für das erste Rennen des Wochenendes, sondern markierte zugleich die beste Rundenzeit des gesamten Fahrerfeldes im Qualifying. Zugleich kam Zwart mit diesem Resultat dem aktuellen BOSS GP Rundenrekord auf der Strecke in Zolder, der aktuell bei 1:14,089 liegt, äußerst nah. Ironie des Schicksals – aufgrund technischer Probleme musste Zwart die Strecke bereits nach der vierten Runde verlassen und beendete das Qualifying vorzeitig.

 

Phil Stratford on the track in Zolder 2017.

Phil Stratford auf der Strecke in Zolder 2017.

 

Phil Stratford (Penn Elcom Racing) beendete das Qualifying als Zweiter, verbesserte seine beste Rundenzeit dabei auf 1:19,310 min (1:33,820 im freien Training) and verkürzte den Abstand auf Zwart somit merklich. Als Zweitschnellster des Gesamtfeldes startet Stratford damit im ersten Rennen am Samstagnachmittag von Position 2.

Klaas Zwart nach dem Qualifying: „Der Motor hat überhitzt, daher musste ich vorzeitig aussteigen. Ich bin darüber nicht sonderlich glücklich.“

 

Results of the Qualifying at Zolder 2017.

Ergebnisse des Qualifyings in Zolder 2017.

 

Da die FORMULA und die OPEN Class zwar getrennt voneinander bewertet werden, jedoch im gleichen Rennen auf die Strecke gehen, ergeben sich die Startpositionen aller Fahrer aus dem Gesamtergebnis des Qualifyings. Die beiden OPEN Class Fahrer führen das Feld an: Klaas Zwart auf der Pole Position, Phil Stratford auf Position 2. Sie werden gefolgt von Mahaveer Raghunathan als schnellster FORMULA Class Fahrer auf Startposition 3 sowie De Plano auf Position 4.

Das gesamte Startfeld für das erste BOSS GP Rennen beim „Zolder Superprix 2017“ sieht wie folgt aus:

Start grid for race 1 at Zolder 2017.

Startpositionen für Rennen 1 in Zolder 2017.

 

MORE:

Fotogalerie Zolder 2017: bossgp.com/gallery/zolder-superprix

FORMULA Class: Qualifying beim „Zolder Superprix 2017“:

OPEN Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-stratford-und-zwart-zurueck-bei-der-boss-gp

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

OPEN class: Trainingstag beim „Zolder Superprix“ – Stratford und Zwart zurück bei der BOSS GP

Phil Stratford during free practice at Zolder 2017.

Die Witterungsbedingungen rund um die Rennstrecke im belgischen Zolder brachten den Trainingstag für die BOSS GP Teams gehörig durcheinander. Am Ende des Tages waren jedoch alle Autos auf der Strecke und fuhren ihre ersten Rundenzeiten beim Superprix-Wochenende ein.

Zwei Fahrer hatten für die OPEN Class bei den Rennen in Zolder (Belgien) gemeldet: Phil Stratford (USA) und Klaas Zwart (NED) kehrten damit nach zweimonatiger Pause zurück ins BOSS GP Starterfeld. Stratford ging im ersten freien Training am frühen Freitagnachmittag mit seinem Benetton B197 Judd 4.0 V10 trotz starken Regens als erster auf die Strecke. Pünktlich mit Beginn der BOSS GP Trainingssession setzte aus dem dunklen Wolkenteppich auch der Regen ein. Schlechtes Timing aus Sicht der BOSS GP Crews.

Seine beste Rundenzeit fuhr Stratford in Runde 3 mit 1:51,239 min ein, insgesamt spulte er 8 Runden auf der Rennstrecke ab. Im BOSS GP Saisonverlauf hat der Amerikaner bislang zwei Rennen absolviert, als er beim Saisonauftakt in Hockenheim (GER) im April 2017 an den Start gegangen war. Die anschließenden Rennen in Zandvoort (NED, Mai) and Paul Ricard (FRA, Juni) hatte Stratford ausgelassen.

Im ersten freien Training gesellten sich zu dem OPEN class Fahrer lediglich drei weitere Autos, allesamt aus der FORMULA Class. Aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen gingen lediglich Mahaveer Raghunathan, Walter Steding und Karl-Heinz Becker noch auf die Strecke. Alle Informationen zum Trainingstag der FORMULA Class gibt es unter diesem Link.

Results of 1st free practice at Zolder 2017.

Ergebnisse des ersten freien Trainings in Zolder 2017.

 

Beide Fahrer der OPEN Class gingen schließlich im zweiten freien Training am späten Nachmittag auf die Strecke, als sich die Witterungsbedingungen merklich verbessert hatten. Während Stratford seine Rundenzeit auf 1:33,820 min verbesserte, jagte Zwart seinen Jaguar R5 Cosworth 3.0 V10 in seiner besten Runde auf 1:17,178 min. Zwart absolvierte zwölf Runden auf der Strecke, Stratford blieb diesmal nur fünf Runden auf dem Parcours.

Results of 2nd free practice at Zolder 2017.

Ergebnisse des zweiten freien Trainings in Zolder 2017.

 

Klaas Zwart back on track in Zolder 2017.

Klaas Zwart zurück bei BOSS GP in Zolder 2017.

 

MEHR:

Bildergalerie Zolder 2017: bossgp.com/de/gallery/zolder-superprix

FORMULA Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/formula-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-2017-raghunathan-sichert-sich-fuehrung

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

Gerstl und Ledermair sichern sich die Führung im zweiten Rennen

Podium of race 2 of the OPEN class in Hockenheim.

Nach einem verrückten Saisonauftakt 2017 beim ersten Rennen in Hockenheim am Samstag (22/04/2017), lief es im zweiten Rennen am Sonntag auf dem Hockenheimring deutlich besser für die BOSS GP Crew.

Elf Fahren standen schließlich in der Startformation für Saisonrennen Nummer 2. Fünf Fahrer konnten aufgrund technischer Probleme oder aufgrund von Unfällen am Rennwochenende am Sonntag nicht mehr an den Start gehen. So war unter anderem für Klaas Zwart (Team Ascari) im zweiten Rennen am Sonntag keine Teilnahme mehr möglich, nachdem er am Samstag gleich in der ersten Kurve einen fatalen Crash hinlegte und sein Jaguar R5 zum zweiten Rennen noch nicht wieder einsatzfähig war.  Ein Ausfall, den sowohl die Fahrer als auch die Fans am Hockenheimring bedauerten: „Ich habe Klaas heute auf der Strecke vermisst. Er ist stets einer meiner ärgsten Kontrahenten. Mit und gegen ihn zu fahren macht mir viel mehr Spaß, als ohne ihn zu fahren“, erklärte Ingo Gerstl (TOP Speed) nach Rennende.

Mit deutlich besseren Witterungsbedingungen als noch am Samstag, die zu einem verrückten Rennen geführt hatten, erlebte das BOSS GP Fahrerfeld einen gelungenen Rennsonntag, ohne Unfälle, gelbe Flaggen und Safety Car Phasen. Die ersten sechs Positionen auf der Strecke waren durch Gerstl, Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), Phil Stratford (Penn Elcom Racing), Florian Schnitzenbaumer (TOP Speed), Wolfgang Jaksch (F-Xtreme Racing Team) und Mahaveer Raghunathan (Coloni Motorsport) durchgängig in allen 18 Runden fest vergeben. Dies waren auch die Fahrer, die am Ende des Rennens schließlich die Podiumsplatzierungen in der OPEN und in der FORMULA Class besetzten.

Während Gerstl erneut einen Start-Ziel-Sieg einfuhr und das Feld während der gesamten Rennzeit über 25 Minuten anführte, sicherte er sich damit zugleich auch das zweite Mal den ersten Podiumsplatz der Saison und führt damit die OPEN Class nach zwei Rennen mit der Maximalausbeute von 50 Punkten an. Phil Stratford zeigte wie schon im ersten Rennen am Samstag eine starke Leistung und sicherte sich damit erneut P2, vor Wolfgang Jaksch mit seiner ersten Podiumsplatzierung auf P3 überhaupt in der Geschichte von BOSS GP. Stratford und Jaksch belegen folglich in der Gesamtrangliste der OPEN class die Plätze 2 und 3.

Podium of the FORMULA class of race 2 in Hockenheim.

Das Podium der FORMULA class nach Rennen 2 in Hockenheim.

 

Nach P2 im ersten Saisonrennen am Samstag fuhr Johann Ledermair am Sonntag im zweiten Rennen zur P1 in der FORMULA Class und sah bei der Siegerehrung nach Rennende deutlich fröhlicher aus als noch am Tag zuvor, als ihm seine Unzufriedenheit mit der zweiten Platzierung deutlich anzumerken war. „Das Rennen lief gut für uns. Wir brauchen noch mehr Zeit, um mit den neuen Reifen von Pirelli vertrauter zu werden“, erklärte der 25-jährige Österreicher. Schnitzenbaumer auf P2 and, wie bereits in Rennen 1 am Samstag, Raghunathan auf P3 komplettierten das Podium. Nach nun zwei ausgetragenen Rennen führt Ledermair die Rangliste in der FORMULA Class mit 47 Punkten an, gefolgt bei Raghunatan und Schnitzenbaumer mit jeweils 40 Punkten.

Weitere Informationen zum Rennwochenende auf dem Hockenheimring folgen.

Bis dahin gibt es die ausführlichen Statistik-Details zum Rennen hier: Hockenheim 2017: Ergebnisse von Rennen 2. 

Gerstl rast in Hockenheim mit Fabelzeit auf Pole-Position

Ingo Gerstl racing a fabulous time during qualifying in Hockenheim 2017.

Mit einer Fabelzeit von 1:20.174 min raste Ingo Gerstl, Titelverteidiger in der BOSS GP Open class, im Qualifying am Samstagvormittag auf die Pole Position des ersten Saisonrennens. Dabei war der Österreicher zwischenzeitlich gar noch schneller, seine sensationelle Runde in 1:19.6 min wurde jedoch aufgrund eines Rennverstoßes für ungültig erklärt.

Bei bedecktem, jedoch trockenem Wetter sahen tausende Zuschauer auf dem legendären Formel 1 Parcours in Hockenheim ein spannendes Qualifying zum Saisonauftakt von BOSS GP. Als Gerstls ärgster Konkurrent im Kampf um die Pole Position entpuppte sich einmal mehr Klaas Zwart, der mit einer Bestrundenzeit von 1:21.068 min auf Startplatz 2 fuhr. In der FORMULA Class erzielte Johann Ledermair die schnellste Zeit im Qualifying. Er startet im ersten Rennen der Saison von Position 3.

BOSS GP on track while qualifying in Hockenheim.

BOSS GP während des Qualifyings auf der Strecke in Hockenheim.

Während zunächst die acht Rundenschnellsten der freien Trainings für zehn Minuten auf die Strecke gingen folgten anschließend die acht weiteren Fahrer, welche ihr Qualifying über 20 Minuten bestritten, um ihre Bestzeit zu erreichen.

Nahezu alle Fahrer verbesserten ihre Zeiten aus dem freien Training im Qualifying deutlich. Für das erste Rennen der Saison am Samstagnachmittag (22/04/2017) um 15:15 Uhr ergibt sich damit folgende Aufstellung der Startpositionen:

Starting grid of first race of BOSS GP season 2017 in Hockenheim.

Die Startpositionen des ersten Rennens der BOSS GP Saison 2017 in Hockenheim.

Mehr:

Detaillierte Statistik zum Qualifying: Hockenheim 2017: Ergebnisse des Qualifyiings.

Bericht zum zweiten freien Training: Bericht zum zweiten freien Training in Hockenheim 2017.

Bericht zum ersten freien Training: Bericht zum ersten freien Training in Hockenheim 2017.

Alle Informationen zum “Hockenheim Historic” gibt es auf dieser Website: www.hockenheim-historic.de. Die Website zum Hockenheimring findet sich unter www.hockenheimring.de.

Ledermair und Gerstl führen nach erstem Training in Hockenheim

Ingo Gerstl at first free practice in Hockenheim 2017.

Bei sonnigem Wetter und 11 Grad startete das BOSS GP Fahrerfeld am Freitagvormittag ins erste freie Training der Saison. Die Formel 1-Strecke Hockenheimring sowie bereits am frühen Morgen zahlreiche Motorsportfans begrüßte die BOSS GP Fahrer.

Acht der neun ins Training gestarteten Fahrer fanden in der FORMULA Class den Weg ins Ziel, in der OPEN Class waren es fünf von fünf. Die schnellste Runde in der FORMULA Class verzeichnete Johann Ledermair (Team Ledermair Motorsport), der das erste freie Training in seiner Klasse auch als Führender abschloss. In der OPEN Class setzte sich mit Ingo Gerstl (TOP Speed) der amtierende Titelverteidiger an die Spitze des Startfelds und erzielte die Bestrundenzeit.

Mit Henk de Boer (FORMULA Class, De Boer Manx), der aus privaten Gründen kurzfristig absagen musste, Wolfgang Jaksch (FXtreme Racing Team), der aus technischen Gründen auf das Training am Morgen verzichtete („Wir gehen davon aus, dass wir am Samstag dabei sind. Es gibt für uns noch einiges an Arbeit zu tun.“) und Walter Steding (Inter Europol Competition) nach einem Crash im Training am Donnerstag fehlten drei Fahrer im Startfeld. „Wir hoffen, dass der Wagen von Walter Steding am Samstag wieder einsatzfähig ist. Die Mechaniker arbeiten praktisch rund um die Uhr daran“, berichtet Christian Gänse, Racing-Koordinator von BOSS GP.

 

BOSS GP on Hockenheim track.

BOSS GP auf dem Hockenheimring.

Für Turbulenzen auf der Strecke sorgten im ersten freien Training am Freitag erst Christian Eicke (Speed Center) sowie kurz vor Ende des Trainings auch Johann Ledermair. Eicke musste bereits nach zwei Runden aufgrund technischer Probleme abbrechen. Der Führende der FORMULA Class, Ledermair, schied nach sechs Runden ebenfalls aus technischen Gründen aus, aufgrund derer er im Kiesbett der Strecke landete. „Die ersten fünf Runden haben wir zur Abstimmung genutzt und gute Fortschritte erzielt. Wir wollten dann noch etwas ausprobieren, was leider noch nicht so recht geklappt hat; daher hatten wir einige technische Probleme, mit denen ich am Ende ausgefallen bin“, bedauerte Ledermair sein vorzeitiges Trainingsende. Von den erstmals im Einsatz genutzten Pirelli-Reifen zeigte sich Ledermair angetan: „Ich bin positiv überrascht. Wir sind zwar noch nicht ganz da, wo wir hinwollen. Doch für den Moment fühlt es sich sehr gut an.“ Der 25-jährige Tiroler blickt ambitioniert auf das Rennwochenende: „Ich freue mich total über das Abschneiden im ersten Training. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf das zweite Training am Nachmittag.“

Neu verwendeten Reifen von Pirelli großes Thema bei den Fahrern

Zufrieden nach dem ersten Training war auch der Führende der OPEN Class und amtierende Titelverteidiger, Ingo Gerstl: „Es ist besser gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe. Über den Winter habe ich ein paar Monate nicht im Auto gesessen, da muss sich erst wieder alles etwas einfahren. Es hat dann aber alles funktioniert und es lief super. Die Rundenzeit war dann für mich zweitrangig – das Gefühl hat wieder gepasst, das ist mir am meisten wert?“ Trotz schnellster Rundenzeit im ersten Durchgang weiß Gerstl um die starke Konkurrenz. Klaas Zwart (Team Ascari) ist dem Führenden dicht auf den Fersen: „Schlafen darf ich nicht, die werden alle noch schneller werden“, weiß der Österreicher. Äußerst zufrieden ist Gerstl mit dem neuen Reifenmaterial: „Die ersten beiden Runden brauchte es, um die Reifen auf die richtige Temperatur zu bekommen, danach lief es super. Ich bin sehr zufrieden mit den Pirellis.“ Auch Klaas Zwart zeigte sich nach der ersten Bewährungsprobe angetan von dem neuen Reifenmaterial, sieht jedoch noch Lernbedarf: „Nachdem wir die letzten Jahre damit verbracht haben, uns mit den Avon-Reifen weiter zu entwickeln, haben wir nun mit den neuen Reifen auch eine neue Herausforderung. Wir müssen die Feinheiten herausfinden und einiges Neues dazu lernen. Aber für uns ist jedes Rennen ein Lernprozess. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir uns in den nächsten Wochen und Monaten weiter entwickeln werden.“ Mit dem ersten freien Training ist der Holländer zufrieden: „Mein Team hat einen großartigen Job gemacht, der Wagen ist brillant gefahren. Meine Aufgabe ist es nun, mich an die neuen Reifen zu gewöhnen. Das ist ein Lernprozess, der Zeit braucht.“ Mit einem Blick auf die Konkurrenz meint Zwart: „Ingo [Gerstl] ist eine sehr gute Rundenzeit gefahren. Ganz offensichtlich hat er bereits mehr gelernt als ich und heute einen besseren Job als ich getan. Wir werden sehen, wie das Wochenende weiterläuft.“

 

Klaas Zwart discussing the new Pirelli tyres.

Klaas Zwart im Austausch über die neu verwendeten Reifen von Pirelli.

Das zweite freie Training ist für den Nachmittag, 15:40 Uhr, angesetzt. Am Samstagvormittag findet am Vormittag das Qualifying (10:00 Uhr) statt, ehe am Nachmittag um 15:15 Uhr das erste Rennen startet. Das zweite Rennen findet am Sonntagnachmittag um 14:15 Uhr statt.

More:

Die detaillierten Ergebnisse vom ersten freien Training: Hockenheim 2017: Ergebnisse erstes freies Training.

Alle Informationen über das „Hockenheim Historic“ gibt es hier: www.hockenheim-historic.de