Schlagwort: Karl-Heinz Becker

FORMULA Class: Raghunathan rast im ersten freien Training von Brno allen davon

Mahaveer Raghunathan raced fastest lap time during first free practice of the race weekend in Brno 2017.

Zwölf Fahrer hatten sich für die BOSS GP FORMULA class bei den „Masaryk Racing Days“ in Brno (CZ) gemeldet. Die Saisonrennen 11 und 12 werden am zweiten Septemberwochenende auf der Strecke im Südosten Tschechiens ausgetragen. Das erste freie Training stand am Freitag (7. September) um 11:00 Uhr an. Es war im Großen und Ganzen eine reibungsfreie Trainingssession bei besten Bedingungen.

Beide BOSS GP Klassen – OPEN und FORMULA Class – starteten parallel ins freie Training. Nur zwei OPEN Class Fahrer nutzten die Gelegenheit, die Strecke auszutesten. Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) verließ die Box als Erster. Mit Ausnahme von Walter Steding (Inter Europol Competition) aufgrund technischer Probleme folgten alle anderen FORMULA Fahrer dem Österreicher auf die Strecke. Brno hielt für Fahrer und Teams beste Bedingungen bereit: trockene 17° Grad und Sonne.

Eine rote Flaggen-Phase bremste die Fahrer nach den ersten zwei Runden aus, nachdem Lokalmatadorin Veronika Cicha (H&A Racing Team) mit ihrem Dallara GP2 von der Strecke gedreht war und diese kurzzeitig gesperrt werden musste. Anschließend testeten die Fahrer den Parcours jedoch ausgiebig, wobei am Ende der Session Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) die schnellste Runde des FORMULA Starterfeldes auf der 5.403 km langen Strecke mit 1:44,907 min in seinem Lola Auto GP fuhr.

Florian Schnitzenbaumer back on track in Brno 2017.

Florian Schnitzenbaumer ist in Brno 2017 zurück auf der Strecke.

Auf Raghunathan, der während der Trainingseinheit insgesamt sieben Runden abspulte, folgte Florian Schnitzenbaumer (Top Speed) mit einer Bestzeit von 1:45,855. Der Deutsch meldete sich damit stark im Starterfeld der BOSS GP zurück, nachdem er während der vergangenen Rennen in Zolder (July) und Assen (August) pausiert hatte. Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) komplettierte das schnellste Trio der FORMULA Class mit einer Bestrundenzeit von 1:47,561.

Johann Ledermair finished first free practice as third fastest driver in Brno 2017.

Johann Ledermair beendete das erste freie Training in Brno 2017 als Drittschnellster.

Andreas Fiedler (Fiedler Racing), Peter Göllner (Speed Center), Henk de Boer (De Boer Manx), Karl-Heinz Becker (Becker Motorsport), Christian Eicke (Speed Center) und Veronika Cicha (H&A Racing Team) komplettierten das Starterfeld. Da die Zeitransponder von, Salvatore De Plano (MM International Motorsport), aktuell Zweitplatzierter der FORMULA Class, sowie von Armando Mangini (MM International Motorsport), aktuell Vierter im Gesamtranking, nicht einwandfrei funktionierten, ist das Endresultat des freien Trainings nicht gänzlich vollständig.

Es ist anzunehmen, dass Walter Steding, der beim ersten freien Training nur Zuschauen konnte, am Nachmittag für die zweite Trainingseinheit, die um 16:00 Uhr startet (25 min) auf die Strecke gehen wird.

Ergebnisse des ersten freien Trainings der FORMULA Class bei den „Masaryk Racing Days“ in Brno 2017:

Position Nr. Name Nat. Team Auto Schnellste Runde  (min) In Abstand  (s) Runden km/h
1 115 Mahaveer Raghunathan IND PS Racing by Coloni Motorsport Dallara Lola 1:44,907 5 7 185,410
2 888 Florian Schnitzenbaumer GER Top Speed Dallara GP2 1:45,855 5 0,948 9 183,749
3 444 Johann Ledermair AUT Ledermair Motorsport Dallara GP2 1:47,561 3 2,654 3 180,835
4 321 Andreas Fiedler GER Fiedler Racing Dallara GP2 1:49,586 1 4,679 3 177,493
 5 101  Peter Göllner SUI Speed Center Dallara GP2 1:50,574 6  5,667 8 175,908
 6 136  Henk de Boer NED De Boer Manx Dallara GP2  1:52,078  1  7,171  3  173,547
 7 411 Karl-Heinz Becker GER Becker Motorsport World Series by Nissan  1:52,299 8  7,392 8  173,205
 8 555 Christian Eicke SUI Speed Center Dallara GP2 1:53,457 6  8,550 8 171,438
 9 222  Veronika Cicha CZ H&A Racing Team Dallara GP2 2:03,657 2  18,750 2 157,296
 10  323 Armando Mangini ITA MM International Motorsport Dallara GP2
 11  999  Salvatore De Plano  ITA MM International Motorsport  Dallara GP2

 

MEHR:

Bildergalerie Brno 2017: bossgp.com/gallery/brno-masaryk-racing-days-2/

Zeitplan Brno 2017: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-die-masaryk-racing-days-in-brno-cz/

OPEN Class: Erstes freies Training Brno 2017: bossgp.com/de/open-class-gerstl-in-brno-mit-starkem-einstand-beim-ersten-freien-training/

FORMULA Class: Startliste “Masaryk Racing Days” in Brno 2017: bossgp.com/de/formula-class-startliste-fuer-die-masaryk-racing-days-in-brno-cz-steht-fest/

Aktuelle Ergebnisse der Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse/

Results first free practice Brno 2017, FORMULA class.

Ergebnisse des ersten freien Trainings in Brno 2017, FORMULA class.

08/09/2017

FORMULA Class: Startliste für die „Masaryk Racing Days“ in Brno (CZ) steht fest

Race 2 in Assen 2017.

Die sechste Station der BOSS GP Meisterschaftssaison 2017 steht am Wochenende des 9./10. September 2017 an. Heimstätte für die Saisonrennen 11 und 12 werden die „Masaryk Racing Days“ im tschechischen Brno sein. Die Startliste für das Rennwochenende steht nun fest.

15 Fahrer insgesamt meldeten in beiden BOSS GP Klassen (FORMULA und OPEN Class) für die Rennen in Brno. Fans und Zuschauer können sich somit auf etliche interessante und aufredende Duelle auf der Strecke in der Tschechei freuen.

Zwölf Fahrer werden in der FORMULA Class an den Start gehen. Der aktuell Führende der Klasse, Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport), wird das Feld anführen. Auch der aktuell Zweite der FORMULA Class, Salvatore De Plano (MM International Motorsport) sowie der Dritte, Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), werden auf die Strecke gehen. Zurück im BOSS GP Feld ist nach einer gesundheitlich bedingten Pause Florian Schnitzenbaumer (Top Speed). Zudem wird Andreas Fiedler (H&A Racing), der sein BOSS GP Debüt beim Saisonauftakt in Hockenheim (GER) im April gab, zurück im Fahrerfeld sein. Darüberhinaus werden die Saisonrennen 11 und 12 für Veronika Cicha (H&A Racing Team) zwei besondere Rennen sein: Die gebürtige Tschechin und damit Lokalmatadorin geht schließlich vor dem heimischen Publikum an den Start.

Die Startliste der FORMULA Class für die „Masaryk Racing Days“ in Brno sieht wie folgt aus:

Start-No. Name Team Nat. Make Type
101 Peter Göldner Speed Center SUI Dallara GP2
115 Mahaveer Raghunathan PS Racing by Coloni Motorsport IND Lola Auto GP
136 Henk de Boer De Boer Manx NED Dallara GP2
222 Veronika Cicha H&A Racing CZE Dallara GP2
 321 Andreas Fiedler  H&A Racing  GER  Dallara GP2
323 Armando Mangini MM International Motorsport ITA Dallara GP2
411 Karl-Heinz Becker Becker Motorsport GER Dallara World Series by Nissan
444 Johann Ledermair Ledermair Motorsport AUT Dallara GP2
505 Walter Steding Inter Europol Competition GER Dallara GP2
555 Christian Eicke Speed Center SUI Dallara GP2
 888 Florian Schnitzenbaumer  Top Speed  GER  Dallara  GP2
999 Salvatore De Plano MM International Motorsport ITA Dallara GP2

 

BOSS GP trägt 2017 auf sieben verschiedenen Rennstrecken Europas insgesamt 14 Rennen aus. Hockenheim (GER) im April, Zandvoort (NED) im Mai, Paul Picard (FRA) im Juni, Zolder (BEL) im Juli und Assen (NED) im August haben bereits stattgefunden. In Brno werden die Saisonrennen 11 und 12 ausgetragen. Letzte Station der Saison wird Ende September/Anfang Oktober der BOSS GP Superprix auf der Rennstrecke in Imola (ITA) sein.

MORE:

Die aktuellen Saisonergebnisse finden sich hier: bossgp.com/de/ergebnisse

Alle Informationen zur Rennstrecke in Brno gibt es hier: www.automotodrombrno.cz/de

06/09/2017

FORMULA Class: Qualifying in Assen – Ledermair schnellster FORMULA Fahrer

Johann Ledermair on track in Assen 2017.

Zwölf Fahrer gehen in der BOSS GP Formula Class bei den „Gamma Racing Days“ in Assen (NED) für die Saisonrennen 9 und 10 an den Start. Einmal mehr führten die „üblichen Verdächtigen“ das FORMULA Feld beim Qualifying an.

Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), der die Gesamtführung in der FORMULA Class während seiner Abwesenheit in Zolder (BEL) im Juli vor einigen Wochen an Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) hatte abgeben müssen, setzt offensichtlich alles daran, sich die Spitzenposition in Assen zurück zu holen. Der Österreicher zeigte im Qualifying the schnellste Runde im FORMULA Starterfeld mit 1:25,192 im Dallara GP2 in seiner fünften Runde. Damit verbesserte er seine im freien Training erzielte Bestzeit noch einmal (1:25,829).

Ledermair wurde dicht gefolgt von Salvatore De Plano (MM International Motorsport, Dallara GP2), der seine beste Zeit in Runde 4 mit 1:26,731 fuhr. Mit einem Abstand von nur 0,375 min hinter De Plano folgte der im Gesamtranking der Klasse aktuell Führende, Raghunathan. Er fuhr im Qualifying eine Bestrundenzeit von 1:27,106 im Lola Auto GP und verbesserte seine Zeit aus dem freien Training noch einmal deutlich.

Einmal mehr ist es also das Trio Ledermair, De Plano und Raghunathan, welches das FORMULA Class Startfeld der BOSS GP  nach dem Qualifying anführt und die Top-Platzierungen im Rennen belegt.

 

Qualifying in Assen 2017.

 

Das Spitzentrio wird gefolgt von Veronika Cicha (H&A Racing), die ein ganz starkes Qualifying fuhr und ihre beste Runde im Dallara GP2 mit 1:32,604 fuhr. Armando Mangini (MM International Motorsport, Dallara GP2), Marc Fagionetto (Team Zig Zag, Dallara GP2), Walter Steding (Inter Europol Competion, Dallara GP2), Peter Göllner (Speed Center, Dallara GP2) und Wolfang Jordan (H&A Racing, Dallara GP2) folgten auf den weiteren Positionen. Ebenso wie ‚PETER‘ (Team Ray Ban), der im freien Training mit seinem Dallara World Series by Renault glücklos blieb, das Qualifying jedoch souverän absolvierte, sowie Christian Eicke (Speed Center, Dallara GP2).

Karl-Heinz Becker musste das Qualifying hingegen nach technischen Problemen bereits in der ersten Runde beenden.

Die Ergebnisse des Qualifyings bei den „Gamma Racing Days“ in Assen 2017:

Position No. Name Nat. Team Car Fastest lap (min) In Gap Laps km/h
1 444 Johann Ledermair AUT Ledermair Motorsport Dallara GP2 1:25,192 5 6 192,48
2 999 Salvatore De Plano ITA MM International Motorsport Dallara GP2 1:26,731 4 1,539 5 189,07
3 115 Mahaveer Raghunathan IND PS Racing by Coloni Motorsport Lola Auto GP 1:27,106 5  0,375 6 188,25
4 222 Veronika Cicha CZE H&A Racing Dallara GP2 1:32,604 5  5,498 6 177,08
5 323 Armando Mangini ITA MM International Motorsport Dallara GP2 1:32,920 4 0,316 6 176,47
6 129 Marc Fagionatto MC Team Zig Zag Dallara GP2 1:33,555 4 0,635 6 175,28
7 505 Walter Steding GER Inter Europol Competition Dallara GP2 1:33,615 5  0,060 6 175,16
8 101 Peter Göllner SUI Speed Center Dallara GP2 1:34,152 6 0,537 7 174,17
9 105 Wolfgang Jordan GER H&A Racing Dallara GP2 1:36,181 9 2,029 10 170,49
10 111 ‚PETER‘ FRA Team Ray Ban Dallara World Series by Renault 1:37,663 4 1,482 6 167,90
11 555 Christian Eicke SUI Speed Center Dallara GP2 1:38,566  4  0,903 9 166,37
12 411 Karl-Heinz Becker GER Becker Motorsport Dallara World Series by Nissan

 

Beide BOSS GP Klassen – OPEN und FORMULA Class – werden getrennt voneinander gewertet. Das Starterfeld von nun 14 Fahrern geht jedoch auch im Rennen zusammen auf die Strecke. Von der Pole Position startet OPEN Class Fahrer Ingo Gerstl (Team Top Speed). Ihm folgen die FORMULA Class Fahrer Johann Ledermair (Ledermair Motorsport, Position 2), Salvatore De Plano (MM International Motorsport, 3) und Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport, 4). Rennbegin ist 17:59 Uhr.

Startaufstellung für Rennen 1 bei den „Gamma Racing Days“  in Assen 2017:

Start grid of race 1 in Assen 2017.

MEHR:

Fotogalerie Assen 2017: bossgp.com/gallery/assen-gamma-racing-days

OPEN Class: Qualifying “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/open-class-qualifying-in-assen-gerstl-erneut-auf-pole-position

FORMULA Class: Freies Training „Gamma Racing Days“ in Assen 2017: bossgp.com/de/formula-class-fruehes-ende-nach-crash-ledermair-zurueck-auf-der-strecke-und-an-der-spitze

FORMULA Class: Startliste “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/formula-class-startliste-fuer-die-gamma-racing-days-in-assen-ned-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

05/08/2017

FORMULA Class: Frühes Ende nach Crash – Ledermair zurück auf der Strecke und an der Spitze

Johann Ledermair on track in Assen 2017.

13 Fahrer hatten für die BOSS GP FORMULA Class bei den „Gamma Racing Days“ in Assen (NED) gemeldet. Die Saisonrennen 9 und 10 werden am ersten Augustwochenende auf der Rennstrecke im Nordosten der Niederlande ausgetragen. In einem vollgepackten Programmablauf für das Wochenende stand dieses Mal nur eine einzige Trainingseinheit für Samstag, den 5. August, um 9:31 Uhr auf dem Plan. Diese endete mit einem schweren Unfall von Klaas Zwart (Team Ascari, OPEN Class).

Henk de Boer (De Boer Manx) hatte seine Rennteilnahme in Assen aus gesundheitlichen Gründen bereits im Vorfeld absagen müssen, so dass schließlich zwölf FORMULA Wagen am Samstagmorgen zum freien Training auf der Strecke erschienen. Beide BOSS GP Klassen – OPEN und FORMULA Class – gehen dabei zusammen auf den Asphalt. Die Witterungsbedingungen in Assen waren am Samstagmorgen gut: 18°, bewölkt, aber trocken.

Die Trainings-Session kam nur langsam ins Laufen. Gleich zwei Mal musste das Fahrerfeld die Geschwindigkeit in der Anfangsphase aufgrund gelber Flaggen drosseln. So drehte PETER (Team Ray Ban) im Dallara World Series by Renault bereits in der ersten Runde vom Asphalt. Nur Minuten später drehte es auch Wolfgang Jordan (H&A Racing Team) im Dallara GP2 von der Strecke. Als die Strecke schließlich freigegeben war, zog das Fahrerfeld das Tempo an und testete den 4,555 km langen Court ordentlich aus. Nach seiner Abwesenheit in Zolder (BEL) am 15./16. Juli kehrte Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) in Assen zurück ins Fahrerfeld. Der Österreicher setzte sich direkt an die Spitze des Feldes der FORMULA Class, als er seine schnellste Runde im Dallara GP2 in 1:25,829 min fuhr. Wie fast zu erwarten war, ihm dicht auf den Fersen: Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) im Lola Auto GP mit einer Bestrundenzeit von 1:31,449. Erwartungsgemäß dürfte es damit im Rennen am Abend (Start: 17:59 Uhr) erneut zu einem spannenden Duell zwischen Ledermair und Raghunathan kommen, wie wir es im Saisonverlauf bereits immer wieder gesehen haben.

 

Mahaveer Raghunathan on track in Assen 2017.

Mahaveer Raghunathan in Assen 2017.

 

Auch die nachfolgenden Fahrer zeigten etliche Kopf-an-Kopf-Rennen um Bestzeiten: Marc Fagionatto (Team Zig Zig), Christian Eicke und Peter Göllner (both Team Speed Center) waren einander mit weniger als einer Sekunde Abstand dicht auf den Fersen. Ebenso Walter Steding (Inter Europol Competition), Veronika Cicha (H&A Racing) sowie Karl-Heinz Becker (Becker Motorsport), die beim Überqueren der Ziellinie nur geringe Abstände voneinander aufwiesen. Wolfgang Jordan hatte die Trainingseinheit nach seinem Dreher in der fünften Runde vorzeitig beenden müssen.

Das freie Training wurde schließlich sieben Minute vor Ende der regulären Fahrzeit nach einem schweren Unfall von Klaas Zwart (Team Ascari, OPEN Class) abgebrochen. Eine zweite Trainingseinheit ist in Assen nicht geplant, das Qualifying startet um 13:04 Uhr.

Die Ergebnisse des freien Trainings in Assen 2017:

Position Nr. Name Nat. Team Auto Schnellste Runde (min) In Abstand Runden gesamt km/h
1 444 Johann Ledermair AUT Ledermair Motorsport Dallara GP2 1:25,829 7 8 191,05
2 115 Mahaveer Raghunathan IND PS Racing by Coloni Motorsport Lola Auto GP 1:31,449 7  5,620 8 179,31
3 129 Marc Fagionatto MC Zig Zag Dallara GP2 1:34,413 9  1,203 10 173,68
4 555 Christian Eicke SUI Speed Center Dallara GP2 1:35,125 10  0,712 10 172,38
5 101 Peter Göllner SUI Speed Center Dallara GP2 1:35,488 10  0,363 10 171,73
6 505 Walter Steding GER Inter Europol Competition Dallara GP2 1:36,461 6  0,973 8 170,00
7 222 Veronika Cicha CZE H&A Racing Dallara GP2 1:37,373 8  0,912 8 168,40
8 411 Karl-Heinz Becker GER Becker Motorsport Dallara World Series by Nissan 1:38,735 10 1,362 10 166,08
9 105 Wolfgang Jordan GER H&A Racing Dallara GP2 1:51,573 5  12,838 5 146,97
10 111 ‚PETER‘ FRA Team Ray Ban Dallara World Series by Renault 1 0,00

Mehr:

Fotogalerie Assen 2017: bossgp.com/gallery/assen-gamma-racing-days

OPEN Class: Freies Training “Gamma Racing Days” in Assen 2017:

FORMULA class: Startliste “Gamma Racing Days” in Assen 2017: bossgp.com/de/formula-class-startliste-fuer-die-gamma-racing-days-in-assen-ned-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

05/08/2017

FORMULA Class: Startliste für die „Gamma Racing Days“ in Assen (NED ) steht fest

BOSS GP.

In wenigen Tagen findet die fünfte Station der BOSS GP Meisterschaft 2017 statt. Die Rennstrecke in Assen (NED) wird im Rahmen der „Gamma Racing Days“ Gastgeber für die Saisonrennen 9 und 10 am Wochenende des 5. und 6. August 2017 sein. Die Startliste für die Rennen steht nun fest.

17 Fahrer (FORMULA and OPEN class) haben ingesamt für die Rennen in Assen gemeldet. Fans und Zuschauer können sich also auf interessante und spannende Duelle auf der Strecke freuen. 13 Fahrer gehen in Assen in der FORMULA Class an den Start. Mit dabei der aktuelle Führende, Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport), ebenso wie der Zweite des Gesamtrankings, Salvatore De Plano (MM International Motorsport). Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), der das FORMULA Class Ranking während der ersten sechs Saisonrennen angeführt hatte, wird ebenfalls wieder starten. Nachdem er das Rennwochenende in Zolder (BEL) am 15./16. Juli 2017 ausgelassen hatte, war er im Ranking auf Platz 3 zurückgefallen. Er wird in Assen sicher alles daran setzen, sich die Spitzenplatzierung seiner Klasse wieder zurück zu holen.

Die Startliste der FORMULA Class bei den „Gamma Racing Days“ in Assen:

Start-Nr. Name Team Nat. Make Typ
101 Peter Göldner Speed Center SUI Dallara GP2
105 Wolfgang Jordan H&A Racing GER Dallara GP2
111 ‚PETER‘ Ray Ban FRA Dallara World Series by Renault
115 Mahaveer Raghunathan PS Racing by Coloni Motorsport IND Lola Auto GP
129 Marc Fagionatti Zig Zag MC Dallara GP2
136 Henk de Boer De Boer Manx NED Dallara GP2
222 Veronika Cicha H&A Racing CZE Dallara GP2
323 Armando Mangini MM International Motorsport ITA Dallara GP2
411 Karl-Heinz Becker Becker Motorsport GER Dallara World Series by Nissan
444 Johann Ledermair Ledermair Motorsport AUT Dallara GP2
505 Walter Steding Inter Europol Competition GER Dallara GP2
555 Christian Eicke Speed Center SUI Dallara GP2
999 Salvatore De Plano MM International Motorsport ITA Dallara GP2

 

Sieben Stationen in ganz Europa mit insgesamt 14 Rennen absolvieren die BOSS GP Teams 2017. Hockenheim (GER) im April, Zandvoort (NED) im Mai, Paul Picard (FRA) im Juni und Zolder (BEL) im Juli sind bereits absolviert. In Assen werden am ersten August-Wochenende die Saisonrennen 9 und 10 ausgetragen. Die verbleibenden Stationen sind Brno (CZE, September) und Imola (ITA, September/Oktober).

MEHR:

Die aktuellen Saisonergebnisse: bossgp.com/de/ergebnisse

Alle Informationen zur Rennstrecke in Assen: www.ttcircuit.com

31/07/2017

FORMULA Class: De Plano fliegt in Zolder zu seinem ersten P1 in der BOSS GP

Double-podium for MM International Motorsport again in Zolder 2017.

Was für ein verrücktes Rennen. Nur vier der insgesamt sieben FORMULA Class Autos überquerten am Ende die Ziellinie auf der Strecke in „Zolder“ beim „Zolder Superprix“.

Henk de Boer (NED, De Boer Manx, Dallara GP2 Me cachrome 4.0 V8) und Walter Steding (GER, Inter Europol Competition, Dallara GP2 Me cachrome 4.0 V8) schieden bereits nach der Warm Up Runde mit technischen Problemen aus und kehrten direkt zurück in die Boxengasse. Wolfgang Jordan (GER, HA Racing, Dallara GP2 Me cachrome 4.0 V8) drehte es direkt nach dem Start von der Strecke. Somit blieben vier FORMULA-Fahrer, die sich an der Spitze einen spannendes Duell um die Spitzenposition lieferten.

Salvatore De Plano (ITA, MM International Motorsport, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8), von Position 4 gestartet, behielt die Nase am Ende vorn, nachdem er Mahaveer Raghunathan (IND, PS Racing by Coloni Motorsport, Lola Auto GP Gibson Tech 3.4 V8), den Sieger der FORMULA Class im Rennen vom Vortag, direkt nach dem Start überholt hatte. Die Safety Car Phase während der ersten drei Runden aufgrund Jordans Dreher von der Strecke, war zwar eine Herausforderung für Mensch und Maschine („Das haben wir gut gelöst“, De Plano), bremste die verbliebenen Fahrer jedoch nur kurzzeitig aus.

 

De Plano (l.) and Raghunathan (r.) chasing the track at Zolder 2017.

De Plano (l.) und Raghunathan (r.) jagen über die Strecke in Zolder 2017.

 

Nachdem die Strecke in Runde 4 für das Fahrerfeld wieder freigegeben war, zeigten De Plano und Raghunathan, der dem Italiener mit einem Abstand von zwei Sekunden folgte, einen starken Kampf um den Sieg im achten Rennen der Saison. De Plano gelang es, die Führung im FORMULA Class Fahrerfeld zu halten und sich damit seine erste P1-Platzierung in der BOSS GP überhaupt zu sichern, als er in Runde 17 die Ziellinie als Erster seiner Klasse überquerte. Der Abstand auf Raghunathan, der sich damit den Silberrang sicherte, betrug 2,735 Sekunden. Seine beste Runde absolvierte De Plano mit 1:20.974 min in Runde 8. Eine beeindruckende Leistung, die der Italiener zeigt, kam er der Bestzeit von OPEN Class Sieger und Gesamtsieger des Rennens, Phil Stratford, mit dessen 1:20,215 im Benetton B197 Judd 4.0 V10 sehr nah. Auch Raghunathan lieferte seine beste Zeit in Rund 8 mit 1:21,238 ab.

Wie schon am Vortag (Saisonrennen 7) fuhr Armando Mangini (ITA, MM International Motorsport, Dallara GP2 Me cachrome 4.0 V8) zum P3 und machte das Double für sein Team MM International Motorsport damit perfekt. Der Abstand auf FORMULA-Sieger De Plano war mit 55,487 Sekunden allerdings deutlich. Seine Bestrundenzeit fuhr Mangini mit 1:24,113.

Karl-Heinz Becker überquerte die Ziellinie als vierter und letzter verbliebener Fahrer der FORMULA Class nach 16 absolvierten Runden und mit seiner besten Rundenzeit in 1:30,376.

 

Podium of the FORMULA class in Zolder 2017.

Das Podium der FORMULA Class nach Saisonrennen 8 in Zolder 2017.

 

„Fantastico! Das ist unglaublich. Mein erster P1 in der BOSS GP Meisterschaft überhaupt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sich das für mich anfühlt, aber ich bin mehr als glücklich. Ich habe immer davon geträumt, einmal auf diesem Podium ganz oben zu stehen. Das Rennen lief perfekt für mich. Der Schlüssel zum Erfolg war für mich, Raghunathan direkt nach dem Start überholt zu haben“, sprudelte es aus De Plano nach der Siegerehrung heraus. „Ich danke meinem Team für ein großartiges Rennwochenende hier in Zolder. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Rennen, im August in Assen. Dort werden wir erneut angreifen“, verspricht De Plano.

Auch im Gesamtranking der FORMULA Class gibt es nach dem Rennen einige Änderungen. De Plano verbesserte sich und zog nach seinem Sieg im achten Saisonrennen am bis Sonnabend noch Führenden der Klasse, Johann Ledermair, vorbei auf Position 2 mit nun 159 eingefahrenen Punkten. Ledermair (Ledermair Motorsport), der den „Zolder Superprix“ ausgelassen hatte, steht im Ranking nun mit 147 Punkten auf Platz 3. Mahaveer Raghunathan führt die FORMULA Class mit 171 points an.

Das Gesamtergebnis des achten Saisonrennens in Zolder:

Results of race in Zolder 2017.

Mehr:

Fotogalerie Zolder 2017: bossgp.com/gallery/zolder-superprix

OPEN Class: Rennen 2 „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-phil-stratford-feiert-p1-premiere-in-der-boss-gp

FORMULA Class: Rennen 1 “Zolder Superprix 2017”: bossgp.com/de/formula-class-race-1-beim-zolder-superprix-mahaveer-raghunathan-holt-sich-seinen-ersten-p1

FORMULA Class: Qualifying beim „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/formula-class-qualifying-beim-zolder-superprix-schlagabtausch-zwischen-raghunathan-und-de-plano-um-die-schnellste-runde

FORMULA Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/formula-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-2017-raghunathan-sichert-sich-fuehrung

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

FORMULA Class: Rennen 1 beim „Zolder Superprix“ – Mahaveer Raghunathan holt sich seinen ersten P1

Podium of the FORMULA class at race 1 in Zolder 2017.

Einiges an Action bot das erste Rennen an diesem Wochenende beim „Zolder Superprix“ in Belgien. So boten sich die beiden Führenden der FORMULA Class ein packendes Duell um die Podiumsspitze. Währenddessen beendeten zwei andere Fahrer das Rennen vorzeitig. 

18 Jahre jung und äußerst ehrgeizig – das beschreibt den aus Indien stammenden Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) am treffendsten. Als schnellster FORMULA Fahrer von Position 3 im Gesamtfeld startend (FORMULA und OPEN Class starten gemeinsam in einem Feld), zeigte Raghunathan über 16 Runden hinweg in seinem Lola Auto GP Gibson Tech 3.4 V8 eine konstant starke Leistung, mit der er sich dann auch den Rennsieg sicherte, sowie ein spannendes Duell mit Salvatore De Plano (MM International Motorsport) im Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8. Am Ende war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Finish, in dem De Plano das Rennen mit 2,719 Sekunden Abstand auf Raghunathan beendete. Dabei fuhr der Italiener auch die beste Rundenzeit in der FORMULA Class in 1:22,229 min ein, während Raghunathan seine beste Runde mit 1:22,447 absolvierte.

Mit seinem Sieg feierte Raghunathan gleichzeitig eine Premiere: Erstmals in seiner BOSS GP Geschichte sicherte er sich die Podiumsspitze seiner Rennklasse. Der junge Fahrer war nach dem Rennen mehr als glücklich mit diesem Ergebnis. Insgesamt kann Raghunathan bislang auf eine starke Saisonbilanz zurückblicken: Sieben Rennen, sieben Podiumsplatzierungen (1x P1, 2x P2, 4x P3). De Plano sicherte sich unterdessen seine zweite P2 der Saison und seine vierte Podiumsplatzierung 2017 insgesamt (2x P2, 2x P3).

Raghunathan (m.), chased by De Plano (l.) and de Boer (r.) at the start of race 1 at Zolder 2017.

Raghunathan (M.), gejagt von De Plano (l.) und de Boer (r.) in Zolder 2017.

 

Seine erste Podiumsplatzierung in der Saison überhaupt erreichte unterdessen Armando Mangini (MM International Motorsport) mit seinem Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8 auf der P3. Der Abstand zwischen Teamkollege De Plano und Mangini war deutlich (2:18,557 min). Doch die Freude und den Jubel über die Double-Platzierung auf dem Podium beim Team MM International Motorsport trübte dies nicht. Selbst eine 30-Sekunden-Strafe für Mangini (Überholen während gelber Flagge) tat der guten Stimmung keinen Abbruch; die Zeitstrafe beeinflusste das Endergebnis zudem nicht.

Zwei Fahrer mussten das Rennen unterdessen vorzeitig beenden: Wolfgang Jordan (H&A Racing) drehte bereits in der ersten Runde mit seinem Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8 von der Strecke. Henk de Boer (De Boer Manx) beendete das Rennen nach technischen Problemen mit seinem Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8 in Runde 9. Der Holländer war bis dahin ein starkes Rennen gefahren, eine Podiumsplatzierung war für ihn greifbar nah. De Boer erzielte seine beste Rundenzeit mit 1:23,425, bevor er schließlich in die Box musste.

Armando Mangini waiting for the start signal of the race in Zolder.

Armando Mangini wartet auf das Startsignal in Zolder.

 

„Der Start war optimal und auch das Rennen lief sehr gut. Es ist mein erster Sieg, meine erste P1-Platzierung. Ich widme sie meinem Großvater“, erklärte Raghunathan uns nach der Siegerehrung. „Ich hatte während des gesamten Rennens einige Probleme mit den Bremsen. De Plano war die ganze Zeit dicht hinter mir, es war hart, die Führung vor ihm zu behaupten. Am Ende hat es jedoch geklappt und ich bin wirklich sehr, sehr glücklich über meinen Sieg.“ Der junge Inder brennt bereits auf das zweite Rennen, bei dem er „den Sieg auf jeden Fall wiederholen“ will.

Gleiches gilt hingegen für Salvatore De Plano, der im Rennen am Sonntag die Podiumsspitze attackieren möchte: „Natürlich bin ich erst einmal überglücklich darüber, das heutige Rennen auf dem zweiten Platz beendet zu haben. Es war wirklich knapp, ich war die ganze Zeit direkt hinter Raghunathan. Beim zweiten Rennen will ich ihn erneut attackieren und es diesmal aufs P1 schaffen“, versprach der Italiener angriffslustig.

Armando Mangini (P3) war ebenfalls überglücklich mit seinem Podiumsplatz: „Fantastico! Ich bin sehr, sehr glücklich!“, meinte der Italiener überwältigt.

Double-podium for MM International Motorsport at Zolder 2017.

Doppel-Podium für MM International Motorsport in Zolder 2017: Salvatore De Plano (l., P2) und Armando Mangini (P3).

 

Aufgrund der Abwesenheit des bis dato Führenden der FORMULA Class, Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) zeigte sich diesmal eine etwas andere Podiumsbesetzung im Vergleich zu den vorangegangenen ersten sechs Saisonrennen der Meisterschaftssaison 2017. Mit dem Podiumsgewinn sowie den erzielten 25 Meisterschaftspunkten überholt Raghunathan den Österreicher in der Gesamtwertung der FORMULA Class und führt das Ranking der Klasse nun mit zwei Punkten vor Ledermair an. Wird auch De Plano den Österreicher in Zolder in der Gesamtwertung überholen? Am Sonntagnachmittag werden wir es wissen – die BOSS GP teams gehen um 12:25 Uhr beim „Superprix“ in Zolder erneut auf die Strecke.

Das Gesamtergebnis in von Rennen 1 (Saisonrennen 7) in Zolder 2017:

 

Results of race 1 at Zolder 2017.

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Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

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Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

FORMULA Class: Qualifying beim „Zolder Superprix“ – Schlagabtausch zwischen Raghunathan und De Plano um die schnellste Runde

Mahaveer Raghunathan (r.) finishing Qualifying as fastest driver of the FORMULA class at Zolder 2017.

Nach einem äußerst regnerischen Trainingstag am Freitag hielt der Samstagmorgen für das Qualifying der BOSS GP beim „Zolder Superprix“ leicht sonnige, perfekte Witterungsbedingungen bereit.

Alle sieben Fahrer verließen ihre Boxen Richtung Strecke um 10:20 Uhr und lieferten sich einige Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die Startposition für das erste Rennen beim „Zolder Superprix 2017“ am Nachmittag. Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) im Lola Auto GP Gibson Tech 3.4 V8 fuhr dabei die schnellste Runde im FORMULAR Class Feld mit 1:20,541 min in seiner letzten Runde (insgesamt 11). Ihm dicht auf den Fersen war Salvatore De Plano (MM International Motorsport, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8), der seine schnellste Runde ebenfalls in seinem letzten Durchlauf auf der Strecke mit 1:21,614 fuhr (insgesamt 12 Runden). Armando Mangini (MM International Motorsport, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8) mit 1:24,254 und Henk de Boer (De Boer Manx, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8) mit 1:24,665 folgten den beiden Führenden der FORMULA Class. Walter Steding (Inter Europol Competition, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8, 1:27,061), Wolfgang Jordan (HA Racing, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8, 1:27,947) und Karl-Heinz Becker (Becker Motorsport, Dallara WSbN AER 2.0 R4T, 1:29,848) komplettierten das Startfeld.

De Plano at Qualifying at Zolder 2017.

Beendete das Qualifying auf dem zweiten Rang: De Plano in Zolder 2017.

 

Jordan und de Boer beendeten das Qualifying früher als geplant, nachdem sie nach neun (Jordan) beziehungsweise zehn Runden (de Boer) von der Strecke drehten. Nichtsdestotrotz sicherten sich beide Fahrer ihre Startposition für den Nachmittag (Jordan: 8, de Boer: 6). Das Rennen beginnt um 15:00 Uhr (Dauer: 20 min).

Mahaveer Raghunathan nach dem Qualifying: „Das lief sehr gut für uns. Ich bin mit dem Resultat und Startposition 3 für das Rennen sehr zufrieden.“

Results of the Qualifying at Zolder 2017.

Ergebnisse des Qualifyings in Zolder 2017.

 

Da die FORMULA und die OPEN Class zwar getrennt voneinander bewertet werden, jedoch im gleichen Rennen auf die Strecke gehen, ergeben sich die Startpositionen aller Fahrer aus dem Gesamtergebnis des Qualifyings. Die beiden OPEN Class Fahrer führen das Feld an: Klaas Zwart auf der Pole Position, Phil Stratford auf Position 2. Sie werden gefolgt von Mahaveer Raghunathan als schnellster FORMULA Class Fahrer auf Startposition 3 sowie De Plano auf Position 4.

Das gesamte Startfeld für das erste BOSS GP Rennen beim „Zolder Superprix 2017“ sieht wie folgt aus:

Start grid for race 1 at Zolder 2017.

Startfeld für Rennen 1 in Zolder 2017.

 

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FORMULA Class: Trainingstag beim „Zolder Superprix 2017“ – Raghunathan sichert sich Führung

Mahaveer Raghunathan on track by difficult weather conditions at Zolder 2017.

Die Witterungsbedingungen rund um die Rennstrecke im belgischen Zolder brachten den Trainingstag für die BOSS GP Teams gehörig durcheinander. Am Ende des Tages waren jedoch alle Autos auf der Strecke und fuhren ihre ersten Rundenzeiten beim Superprix-Wochenende ein.

Sieben Fahrer hatten für die „Superprix“-Veranstaltung in Zolder (Belgium) in der FORMULA Class gemeldet. Aufgrund von heftigen Regenfällen pünktlich zum ersten freien Training der BOSS GP Teams gingen nur drei FORMULA-Fahrer auf die Strecke. Mahaveer Raghunathan (IND), aktuell Zweiter der FORMULA Class, war mit seinem Lola Auto GP Gibson Tech 3.4 V8 als Erster auf der Strecke. Und er war am Ende auch der Schnellste mit einer Rundenzeit von 1:42,982 min. Gefolgt wurde er von Walter Steding (GER, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8) mit 1:56,354 und Karl-Heinz Becker (GER, Dallara WSbN AER 2.0 R4T) mit 2:07,730.

 

Results of 1st free practice at Zolder 2017.

Ergebnisse vom ersten freien Training in Zolder 2017.

 

Am späten Nachmittag, zum zweiten freien Training, hatten sich die Wetterbedingungen merklich verbessert, so dass alle FORMULA Fahrer auf die Strecke gingen. Erneut zeigte Raghunathan die beste Leistung auf der belgischen Strecke. Er verbesserte seine Rundenzeit auf 1:23,480 min, gefolgt von Salvatore De Plano (ITA, MM International Motorsport, Dallara GP2 Mecachrome 4.0 V8) mit 1:27,089. Bis auf einen Dreher von Steding, der damit vom Asphalt katapultiert wurde, verlief das zweite freie Training reibungslos und zeigte vielversprechende Performances der BOSS GP Fahrer hinsichtlich des Qualifyings und des ersten Rennens am Sonnabend.

 

Results of 2nd free practice at Zolder 2017.

Ergebnisse des zweiten freien Trainings in Zolder 2017.

 

Salvatore De Plano on track at free practice at Zolder 2017.

Salvatore De Plano on track at free practice at Zolder 2017.

 

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Bildergalerie Zolder 2017: bossgp.com/de/gallery/zolder-superprix

FORMULA Class: Trainingstag „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/open-class-trainingstag-beim-zolder-superprix-stratford-und-zwart-zurueck-bei-der-boss-gp

Zeitplan „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/zeitplan-fuer-den-zolder-superprix

Startliste „Zolder Superprix 2017“: bossgp.com/de/startfeld-fuer-den-zolder-superprix-steht-fest

Aktuelle Ergebnisse Saison 2017: bossgp.com/de/ergebnisse

Ingo Gerstl an der Spitze, gefolgt von den Youngstern Rinus van Kalmthout und Johann Ledermair

Podium of race 1 at Paul Ricard 2017.

Bei der Jagd auf den amtierenden Champion und aktuell Führenden der OPEN Class, Ingo Gerstl (Top Speed), leisteten die Youngster Rinus van Kalmthout (Mansell Motorsport, OPEN Class) und Johann Ledermair (Ledermair Motorsport, FORMULA Class) ganze Arbeit. Am Ende des ersten Rennens auf der Strecke von Paul Ricard in Frankreich zeigte der routinierte Fahrer jedoch, dass er nicht gewillt war, die Pole Position abzugeben. 

Unter sengender, südfranzösischer Hitze startete das Rennen zunächst mit einem Crash von Peter Göllner (Speed Center, FORMULA Class) in Runde 1. Während eines Überholmanövers verzog Göllner und konnte seinen GP 2 Dallara nicht auf der Strecke halten. Die anschließende Safety Car Phase forderte das Fahrerfeld aufgrund von Überhitzungsgefahr und „passte so gar nicht in unseren Plan“, war Gerstl nach dem Finish angefressen. Als die Strecke für das Feld wieder freigegeben war, drückten die Fahrer mächtig auf’s Gas. Gerstl ebenso wie seine ärgsten Verfolger van Kalmthout und Ledermair, setzten sich schnell als Top 3 ab und hielten das restliche Feld deutlich auf Distanz.

„Natürlich bin ich zufrieden mit dem Sieg. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten war es ein super Rennen“, freute sich Ingo Gerstl über den ersten Platz und eine Bestzeit von 1:48,420 min. „Es war ein gutes Duell mit Rinus (van Kalmthout), der direkt hinter mir fuhr. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich es auf einen direkten Fight auf der Strecke ankommen lassen wollte. Dafür fehlt mir bislang noch eine Einschätzung über seine Erfahrung. Ich meine, überleg doch mal – der Junge ist gerade mal 16 Jahre alt. Er ist ein großartiges Rennen gefahren und hat eine starke Leistung gezeigt. Man stelle sich nur mal vor, wie er in ein paar Jahren mit deutlich mehr Erfahrung fahren wird. Ich freue mich, morgen wieder gegen ihn anzutreten.“

Race 1 at Paul Ricard 2017: Leading Ingo Gerstl (r.) sharply followed by Rinus van Kalmthout.

Rennen 1 in Paul Ricard 2017: Der Führende, Ingo Gerstl (r.), verfolgt von Rinus van Kalmthout (l.) und Johann Ledermair.

 

Der von Gerstl so hoch gelobte Rinus van Kalmthout selbst war nicht nur glücklich über seine Podiumsplatzierung (P2) mit einer Bestrundenzeit von 1:50,847 min, sondern auch zufrieden mit seiner persönlichen Lernkurve: „Es war ein gutes Rennen. Die erste Runde war ich direkt hinter Ingo (Gerstl) und konnte an ihm dran bleiben. Dann hatten wir die Safety Car Phase; das war etwas, woraus ich viel lernen konnte – zum Beispiel die Temperatur der Reifen und der Bremsen koordinieren. Über diese Erfahrung bin ich wirklich froh. Das Rennen hat sich richtig gut angefühlt. Mit Ingo eine Sekunde vor mir und Johann eine Sekunde hinter mir hatte ich irgendwann das Gefühl, für mich allein zu fahren. Ich habe auf jeden Fall heute viel gelernt, vor allem was das Reifenmanagement betrifft. Zumal mit Pirellis zu fahren für mich eine völlig neue Erfahrung ist.“ Insbesondere mit der Schlussphase war van Kalmthout happy: „Es war ein gutes Gefühl, in der letzten Runde schneller als Ingo (Gerstl) zu sein. Das stärkt mein Selbstvertrauen.“ Welches Ziel steckt sich der 16-Jährige für das zweite Rennen am Sonntag? „Näher an Ingo (Gerstl) ranzukommen“. Eine prima Herausforderung, die damit auf van Kalmthout wartet. Hat sich Gerstl für Sonntag doch vorgenommen, „ein paar wirklich schnelle Runden zu fahren, nachdem ich im ersten Rennen fünf Sekunden langsamer war als noch im Qualifying“.

Ingo Gerstl (l.) and Rinus van Kalmthout (r.) talk-shopping after the race.

Ingo Gerstl (l.) und Rinus van Kalmthout (r.) fachsimpeln nach dem Rennen.

 

Den beiden schnellsten OPEN Class Fahrern dich auf den Fersen war einmal mehr FORMULA Class Fahrer Johann Ledermair mit einer Bestzeit von 1:51,967 min. Bereits vor dem Rennen hatte sein technisches Team den Lauf gegen die Zeit gewonnen. Nachdem Ledermair im Qualifying mit technischen Problemen (Ermüdungsbruch) vorzeitig ausgeschieden war, hatten Ledermairs Techniker non-stop an dem GP2 Dallara gearbeitet und das Problem schließlich „fünf Minuten, bevor es zum Rennen raus auf die Strecke ging“, gelöst. „Daher gilt in erster Linie mein Riesendank und Respekt für diese Leistung an mein Technikteam“, so Ledermair. „Das Auto hat sich gut angefühlt. Allerdings habe ich einige Vibrationen über die Vorderreifen gespürt und hatte etwas Trouble mit dem Untersteuern“, erklärte der Österreicher. „Alles in allem lief das Rennen gut. Ich denke, ich habe das Optimum rausgeholt; mehr war heute nicht drin. Wir werden uns jetzt an die Arbeit machen und schauen, dass wir das Auto bis zum Rennen morgen gefixed bekommen. Und dann heißt es, voll attackieren und das Auto noch schneller zu machen.“

Johann Ledermair on track at Paul Ricard 2017.

Johann Ledermair auf der Strecke Paul Ricard 2017.

 

Das Podium in der OPEN Class wurde von Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team, P3) komplettiert, der mit seinem Super Aguri SA06 (beste Runde: 1:58,177 min) die Ziellinie auf Gesamtposition 7 überquerte . „Zweites Saisonrennen, zweites Mal auf dem Podium. Ich bin absolut happy damit“,  strahlte Jaksch nach der Siegerehrung. Vor allem, da „es ein schwieriges Rennen für mich war. Der Grip Level war völlig unterschiedlich im Vergleich zum Qualifying. Das Auto war recht unruhig und es war ein schönes Stück Arbeit, das sicher ins Ziel zu bringen. Die Rundenzeiten hätten besser sein können, aber davon unabhängig bin ich super glücklich, es auf’s Podium geschafft zu haben. Nur wie das zustande kam, damit bin ich nicht wirklich zufrieden“. Jaksch zeigte sich zudem selbstkritisch: „Ich habe noch eine Menge an mir selbst zu arbeiten, damit ich mit solch schwierigen Rennbedingungen besser zurecht komme.“ Für das zweite Rennen „werden wir weiter am Setup arbeiten und noch einige Dinge verfeinern. Es erneut auf’s Podium zu schaffen wäre großartig.“ Jaksch steht im Gesamtranking der OPEN Class mit insgesamt 40 Punkten nun auf Platz 4, hinter Ingo Gerstl an der Spitze (75 points) sowie Rinus van Kalmthout (47) und Phil Stratford (44).

Das Podium der FORMULA Class wurde komplettiert von Florian Schnitzenbaumer (Top Speed, P2) mit einer Bestrundenzeit von 1:55,823 min, der als Vierter die Ziellinie überquerte, sowie Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport, P3), der auf Position 5 ins Ziel kam und seine beste Runde in 1:57,226 min fuhr. Raghunathan behält mit der neuerlichen P3 im Gesamtranking der FORMULA Class den zweiten Platz mit nun 104 eingefahren Punkten, hinter Johann Ledermair mit 122 Punkten sowie vor Schnitzenbaumer und Salvatore De Plano (MM International Motorsport), die mit jeweils 90 Punkten auf dem dritten Rang folgen.

Eine starke Aufholjagd legte David Moretti (Griffith’s) hin. In seinem ersten BOSS GP Saisonrennen 2017 von Position 10 gestartet, arbeitete er sich mit seinem GP2 Dallara bis auf Position 6 vor, nachdem er gleich mehrere Konkurrenten überholt hatte. Deutlich weniger zufrieden mit dem Rennverlauf war hingegen Veroninka Cicha (H&A Racing). Nach einer starken Leistung im Qualifying am Morgen musste sie nach technischen Problemen in Runde 9 vorzeitig aussteigen.

Nach wiederholten technischen Problemen, sowohl während des freien Trainings als auch im Qualifying, cancelte Karl-Heinz Becker (Becker Motorsport) seine Teilnahme am Rennen. Sein Dallara (World Series by Nissan) war im Qualifying bereits nach der ersten Runde ausgestiegen.

Das komplette Ergebnis von Rennen 1 in Paul Ricard:

Results race 1 at Paul Ricard 2017.

Ergebnis Rennen 1 Paul Ricard 2017.